Umweltministerin Puttrich zu Gast in Laubach
Hessische Staatsministerin informiert sich persönlich über das geplante Fernwärmenetz
„Die Energiewende ist unser aller Sache, und das gerade auch mit kleinen Schritten vor Ort“, machte Hessens Umweltministerein Lucia Puttrich bei einem Besuch im „Energiewerk Laubach“ deutlich. Auf Inititaive des CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer aus dem benachbarten Lahn-Dill-Kreis nahm die Ministerin an Ort und Stelle Kontakt zu jenen Kooperationspartnern auf, die die in der Kernstadt Laubach bereits im Kleinen praktizierte Versorgung mit Fernwärme ausbauen wollen.
Das sind das Energiewerk Laubach GmbH & Co. KG als Betreiber der Wärmeerzeugungsanlage im Bürgelweg 8, die Stadtwerke Dinslaken, die mit ihrer Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH das künftige Fernwärmenetz in Laubach betreiben wird und laut ihres Handlungsbevollmächtigten Hans Büch für den Auf- und Ausbau des notwendigen Wärmeleitungsnetzes „mehrere Millionen“ zu investieren bereit sei, sowie die in Schotten ansässige Firma Segena Energie Oberhessen mit ihrem Geschäftsführer Carsten Sann, die die Beteiligten an dem Vorhaben zusammengeführt hat. Denn, so die Umweltinisterin: „Gute Ideen sind das eine, die richtigen Partner das andere.“ Und beide Voraussetzungen für ein Gelingen des Vorhabens sieht Lucia Puttrich in Sachen Fernwärmeversorgung in Laubach als Ergebnis ihres Informationsbesuches als erfüllt an. „Und das nicht durch Zufall, sondern als Ergebnis zielgerichteter Arbeit.“
Philip Graf Reuttner, aus dem Schwäbischen stammender Chef des Energiewerks Laubach - eines Biomasseheizwerks -, und sein Betriebsleiter Timo Dörr erläuterten den Gästen, 
Ministerin Puttrich im Gespräch mit Hans-Jürgen Irmer,
Carsten Sann und Bürgermeister Peter Klug darunter auch Vertreter möglicher künftiger Wärmeabnehmer in Laubach, Philosophie und Arbeitsweise des Energiewerks, als eigene GmbH dem ebenfalls von Graf Reuttner betriebenen Furnierwerk Laubach unmittelbar benachbart und die dortigen Holz“abfälle“ verarbeitend. Und von dort aus das wiederum benachbarte größte Laubacher Unternehmen Dexion mit Fernwärme versorgend.
Um die vorhandene Wärmeenergie nicht ungenutzt in die Luft zu blasen, soll die Fernwärme- versorgung, die vom Unternehmen Graf Reuttners in Laubach schon seit 40 Jahren für den Eigenbedarf praktiziert wird, größer dimensioniert und ausgebaut werden. Dieses „Original Laubacher Wärme“-Vorhaben wird von der Kommunalpolitik des Luftkurortes und in Sonderheit von Bürgermeister Peter Klug unterstützt. An die Fernwärmeversorgung sollen öffentliche Gebäude in Laubach ebenso angeschlossen werden wie private und gewerbliche Kunden. Vorreiter und Beispielgeber könnten und sollten öffentliche Einrichtungen sein, wie Rathaus, Grundschule, Kolleg, Diakonie und Sparkasse. Das „Anschlusspotential“ in Laubach sei aber angsichts vieler Firmen, der privaten Haushalte und auch des gräflichen Schlosskomplexes wesentlich größer.
Als Betreiber und Investor für den Ausbau des Wärmenetzes steht die Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH der Stadtwerke Dinslaken bereit, die seit vier Jahrzehnten auch großflächig Nah- und Fernwärmeversorgung betreibt und mit Dutzenden von Anlagen viel Erfahrung gesammelt hat, darunter, so Hans Büch, auch „Objekte mit hohem Sicherheitsbedürfnis“ wie beispielsweise der Flughafen Köln-Bonn oder auch zahlreiche Krankenhäuser. In Laubach und seiner waldreichen Umgebung sieht Büch für eine kostengünstige Fernwärmeversorgung, die ohnehin bestens zum Image eines Luftkurortes passe, eine „sichere Materialversorgung“, zumal laut Graf Reuttner aus dem Grafenhaus Laubach eine „positive Begleitung“ des Vorhabens signalisiert worden sei.
Da Hessen, so Umweltministerin Puttrich, dem Versorgungssicherheit bietenden, nachwachsenden, ortsnah verfügbaren und naturnah zu gewinnenden Rohstoff Holz bei der zukünftigen Energieversorgung des Landes Hessen und als wichtigem Teil des Energiemixes große Bedeutung beimesse, verdiene die geplante Nah- und Fernwärmeversorgung in Laubach alle Unterstützung. Es komme nun darauf an, die Werbetrommel zu rühren und die Menschen vor Ort von den Vorzügen des künftigen Laubacher Fernwärmenetzes zu überzeugen.
Förderung bleibt erhalten
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Kürzung der Einspeisevergütung zum 1. Juli bleibt aus
Der angesetzte Kürzungsschritt der Einspeisevergütung zum 1. Juli bleibt, durch den geringen Zuwachs an neu installierten Photovoltaikanlagen in den Monaten März bis Mai 2011, aus. So seien, laut Katharina Reiche (Staatssekretärin im Umweltministerium), nur 700 Megawatt neu installiert worden. Auf das Jahr hochgerechnet wären das 2.800 Megawatt. Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollen es 3.500 Megawatt Zubau pro Jahr sein. Die Höhe der Degressionssätze richtet sich nach der jeweils im Vorjahr installierten Gesamtleistung in Deutschland. Der hohe Neuanschluss in 2010 und der dadurch entstehenden Vorzieheffekt führte zu einer Flaute im ersten Halbjahr 2011. Die Regierung hofft nun, durch die ausbleibende Kürzung der Einspeisevergütung auf eine Neubelebung in der Photovoltaikbranche.
Neues Großprojekt in Hungen
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SEGENA baut Anlage mit einer Leistung von über 500 kWp:
Anlagenstandort: 35410 Hungen
Anlagengröße: 525,46 kWp
Montagedauer: 01.06.2011-30.06.2011
Hier werden vier Hallen, eine Reithalle und eine Scheune mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet. Insgesamt sind dies 2236 Module die eine Fläche von fast 4300 Quadratmetern abdecken! Zusätzlich werden 36 Wechselrichter verbaut.
Spende an Eintracht 05 Wetzlar
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5.000 Euro für Jugendabteilung
Mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützt SEGENA die Jugendabteilung der Eintracht 05 Wetzlar. Einen entsprechenden Scheck überreichte Geschäftsführer Carsten Sann dem Präsidenten des Vereins, Hans-Jürgen Irmer. „Wir freuen uns, dass unsere Jugendarbeit weit über die Grenzen Wetzlars hinaus Anerkennung findet und unterstützt wird!“, bedankte sich Irmer für die Spende.
Trugschluss: Das Wetter reicht zur Reinigung von Solarmodulen nicht aus
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SEGENA bietet seit Mai umweltfreundliche Reinigung an
Bisher wurde angenommen. dass in Mitteleuropa die natürliche Reinigung der Solarmodule durch Regen und Schnee ausreicht und deshalb keine zusätzliche Reinigung nötig ist.
Das ist aber aus heutiger Sicht nicht richtig!
Mitarbeiter der Fachhochschule für Technik und Architektur haben in mehreren Studien festgestellt, dass Leistungsverluste von bis zu 13,8% durch Verschmutzungen, wie z.B. Luftverschmutzung, Blütenstaub, Vogelexkremente etc. eintreten können.
Daher empfiehlt es sich, Ihre Anlage in regelmäßigen Abständen professionell reinigen zu lassen, um einen Leistungsverlust durch Verschmutzung zu vermeiden.
Nachfolgend ein Beispiel des Ertragsverlustes durch Verschmutzung:
| Beispielrechnung: | |
|---|---|
| Anlagenleistung: | 30 kWp |
| Spezifischer Jahresertrag: | 890 kWh/kWp |
| Baujahr der Anlage: | 2008 |
| EEG Vergütung: | 46,75 ct/kWh |
| Verschmutzung: | 8%, 10%, 15% |
| 1. Jahresertrag: | 890 kWh/kWp* x 30 kWp = 26.700 kWh |
| 2. Einspeisevergütung: | 26.700 kWh/Jahr* x 46,75 ct/kWh = 12.482,25 €/Jahr |
| 3. Jährlicher Ertragsverlust | |
| 3.a. Jährlicher Ertragsverlust bei 8% Verschmutzung: |
12.482,25 €/Jahr* x 0,08 = 998,58 €/Jahr |
| 3.b. Jährlicher Ertragsverlust bei 10% Verschmutzung: |
12.482,25 €/Jahr* x 0,10 = 1.248,23 €/Jahr |
| 3.c. Jährlicher Ertragsverlust bei 8% Verschmutzung: |
12.482,25 €/Jahr* x 0,15 = 1.872,34 €/Jahr |
*Beispielrechnung unter der Verwendung von Standartwerten bzw. Richtwerten.
Für die Richtigkeit der Rechnung wird von uns keine Haftung übernommen.
SEGENA wird ab dem 01.05.2011 in Kooperation mit einem fachbezogenen Dienstleister eine umweltfreundliche Reinigung mit in das Leistungspaket aufnehmen.
Als Zusatzleistung wird während der Reinigung eine kostenfreie Sichtprüfung der Module vorgenommen, um auf eventuelle Beschädigungen Ihrer PV-Anlage hinzuweisen.
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Planungen für Pelletierwerk in Laubach/Hessen
Gemeinsam mit den Partnerunternehmen PELLEX Bioenergie AG und dem Energiewerk Laubach prüft SEGENA derzeit den Standort Laubach/Hessen für den Bau eines Pelletierwerkes.
Möglich wäre eine Anlage, die zwischen 20.000 und 40.000 Tonnen Holzpellets pro Jahr liefern kann. Diese könnten wiederum zum Betrieb des in Laubach bereits seit längerem geplanten Fernwärmenetzes genutzt werden.
Leistungsvolumen ca. 9 MW
Zwischen 2008 und 2010 hat SEGENA etliche Projekte im In- und Ausland geplant und umgesetzt. Dabei erreichte das gesamte Investitionsvolumen fast 30 Mio. Euro.
Mehr Informationen zu den Projekten finden Sie hier:
Anlagenauswertung
Überprüfen Sie eine Photovoltaikanlage auf Wirtschaftlichkeit: Hier bekommen Sie Werkzeuge an die Hand, mit deren Hilfe sich die Anlagenleistung online kontrollieren und auf dem PC anzeigen lässt. Hier werden Einstrahlungszeiten und Anlagenerträge erfasst und bewertet, Erlösstatistiken geführt und die CO2-Ersparnis kumuliert.
So haben Sie Ihre Anlagendaten schnell und einfach kontrolliert.
Hier gelangen Sie direkt zur Anlagenauswertung:






























