„Wir werden weiter wachsen!“
Geschäftsführer Carsten Sann im Interview
Wie würden Sie die Kernkompetenz von SGENA beschreiben und wo sehen Sie die wesentlichen Stärken gegenüber des Wettbewerbes?
Das Tätigkeitsfeld von SEGENA umfasst grundsätzlich die Erstellung von Energiekonzepten im regenerativen Bereich. Aktuell ist SEGENA hauptsächlich im PV-Bereich tätig, ich würde dies jedoch nur ungern als Kernkompetenz bezeichnen, da dieser Begriff oft den Eindruck erweckt, als würde es in anderen Bereichen an Kompetenz fehlen.
Man könnte sagen, SEGENA ist momentan zwar stark im PV-Bereich tätig, jedoch sind auch andere interessante Projekte, wie bspw. die Entwicklung eines Nahwärmenetzes und eines Pelletierwerkes eingeschlossen in unser aktuelles Tätigkeitsfeld.
Unsere wesentliche Stärke gegenüber Mitbewerbern ist die Tatsache, dass wir komplette Energiekonzepte aus einer Hand liefern können. Will heißen, wir bieten größtmöglichen Service mit minimalem Aufwand für den Kunden.
Zusätzlich können wir im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern sehr flexibel, individuell und vor allem schnell auf Kundenwünsche reagieren. Wir liefern keine vorgefertigten Konzeptprogramme. Jeder Projektbereich wird individuell auf den Kunden zugeschnitten. Die Flexibilität und Schnelligkeit sind unter anderem durch die Firmenstruktur begründet. SEGENA bildet ein effektives, kompetentes Team, in welchem sich jeder einbringen und mit der jeweiligen Fachkompetenz seinen Beitrag leisten kann.
Außerdem sehe ich es als großen Vorteil an, dass wir auf einen mittlerweile großen Pool von ausgewählten, kompetenten Fachpartnern zugreifen können. Die Zusammenarbeit mit unseren Fachpartnern ermöglicht es uns, im großen Feld des regenerativen Energiesektors auch in speziellen Bereichen volle Kompetenz zu gewährleisten.
Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass wir uns grundsätzlich auf keine Produktbindung einlassen, somit sind wir auch nie daran gebunden, Lagerbestände zu verbrauchen oder aus anderen Gründen ein spezielles Produkt an den Mann bzw. Kunden bringen zu müssen. Unsere Kunden haben damit die Sicherheit, dass sie wirklich unabhängig beraten und betreut werden. Das ist gerade im Hinblick auf einige Mitbewerber ein nicht zu verachtender Vorteil.
SEGENA setzt Projekte sowohl für private als auch für gewerbliche Kunden um.
Wo liegt Ihr Schwerpunkt?
Momentan setzt SEGENA vermehrt, aber nicht ausschließlich, Projekte für gewerbliche Kunden um. Da wir jedoch grundsätzlich immer in beiden Bereichen tätig sind und sein werden, können wir jeden Kunden entsprechend bedienen.
Genau genommen ist es gar nicht möglich, diesbezüglich einen inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen. Wenn man als professioneller Anbieter am Markt agieren möchte, muss man über die volle Kompetenz verfügen. Und diese deckt selbstverständlich alle Kundenbereiche ab.
Wie beurteilen Sie die kommende Entwicklung auf dem Photovoltaik-Markt?
Ich denke, die Photovoltaik wird auch in den kommenden Jahren noch eine interessante Geldanlage sein, trotz den Vergütungskürzungen. Es ist davon auszugehen, dass auch weiterhin viele Hersteller Ihre Preise anpassen können, so dass die Rentabilität für den Kunden weiterhin gewährleistet ist.
Genau vorhersehen lässt sich die Marktentwicklung zwar nicht, jedoch werden im EEG Preissenkungen, welche an die wachsende weltweite Nachfrage gekoppelt sind, berücksichtigt und fließen in die Festlegung der Förderhöhe mit ein. Will heißen, bei starkem PV-Marktwachstum reduziert sich die Förderung schneller und umgekehrt.
Planen Sie die Erweiterung Ihrer Geschäftsfelder?
Auf jeden Fall. Aktuell sind wir verstärkt im PV-Bereich tätig, was durch die entsprechend hohe Nachfrage begründet ist. Aber grundsätzlich sieht sich SEGENA als Full-Service-Anbieter von Energiekonzepten im regenerativen Bereich.
Der gesamte Bereich der Bioenergienutzung wird weiter an Bedeutung gewinnen. Entsprechend werden wir unser Leistungsspektrum auch hier stetig erweitern. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir beispielsweise bereits in die Projektierung von Pelletierwerken und Nahwärmenetzen involviert.
Darüber hinaus ist die energieeffiziente Umstellung von Betriebsstätten ein wichtiger Bereich. Intelligente Energiekonzepte sind für viele Unternehmen die Basis, um auch künftig wettbewerbsfähige Preisstrukturen anbieten zu können. Mit der Projektierung entsprechender Energielösungen wird sich SEGENA auch in diesem Markt positionieren.
Sie arbeiten bereits an einer neuen Niederlassung in Italien. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen und wie sehen Sie hre Entwicklungsmöglichkeiten dort?
Der PV-Markt in Italien ist äußerst interessant, da sowohl die Sonneneinstrahlung als auch die Vergütung hoch ist. Außerdem verfügen wir über sehr gute Geschäftskontakte in Italien. Ich sehe hier ganz klar einen Wachstumsmarkt.
Zudem gelten die Entwicklungsmöglichkeiten in den bereits genannten Geschäftsfeldern natürlich auch für Italien.
Wo sehen Sie sich und Ihr Unternehmen in fünf oder zehn Jahren?
Über die Erweiterung der Geschäftsfelder haben wir bereits gesprochen. Damit einhergehend ist selbstverständlich der Ausbau unseres eigenen Personals mit entsprechender Fachkompetenz. Für ein Unternehmen wie SEGENA ist es von größter Bedeutung, stets auf Augenhöhe mit den technologischen und konzeptionellen Entwicklungen im Markt der regenerativen Energien zu sein. Nur ein kontinuierliches Wachstum kann dies gewährleisten. Genau das ist unser Ziel. Geschäftsführer Carsten Sann
GeschäftsführerCarsten Sann